Creditreform NEWS

Starker Partner für den E-Commerce

Mit CrefoPay bietet Creditreform seit eineinhalb Jahren eine Bezahl­lösung für den E-Commerce an, die Risikomanagement, Zahlungen und Forderungsmanagement vereint. Onlinehändler können mit dem System nicht nur nahezu alle Zahlungsarten für ihre Kunden anbieten, sondern profitieren auch von einer ausgefeilten Betrugsprävention inklusive Bonitätsprüfungen sowie einem integrierten Debitorenmanagement- und Mahnprozess. Entwickelt wurde Crefo­Pay gemeinsam mit dem Technologiepartner UPG Technology GmbH aus Berlin. Um die strategische Ausrichtung als Dienstleister für Forderungs- und Risikomanagement im digitalen Handel weiter zu stärken, hat Creditreform mit Wirkung zum 20. April sämtliche Geschäftsanteile an UPG übernommen und wird das Angebot nun zu 100 Prozent unter dem Dach der Gruppe weiterentwickeln. Weitere Informationen unter www.crefopay.de

Gutes Wirtschaftswachstum, weniger Insolvenzen

Weniger als sieben von 1.000 Unternehmen in Deutschland meldeten im vergangenen Jahr eine Insolvenz an. Das ist der niedrigste Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Die guten Zahlen, analysiert von der Creditreform Wirtschaftsforschung im aktuellen Bericht „Unternehmensinsolvenzen in Europa“, sind Ausdruck eines soliden Wirtschaftswachstums und einer gestiegenen Insolvenzfestigkeit in ganz Europa. So zeigt die Untersuchung der Jahresbilanzen von 3,1 Millionen westeuropäischen Unternehmen steigende Gewinnmargen auf. 15,5 Prozent der Firmen kommen auf eine Gewinnspanne von mehr als 25 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil der Unternehmen, die einen Jahresfehlbetrag ausweisen, auf 23,5 Prozent gesunken. Insgesamt steht die europäische Wirtschaft somit vergleichsweise solide da. Noch ist unklar, welche Folgen etwa der Brexit oder der neue politische Kurs der USA langfristig haben werden. Doch der Trend spricht für Europa. In Großbritannien und den USA ist die Zahl der Insolvenzen jeweils im zweistelligen Prozentbereich gestiegen.

Termintipp: Insolvenzanfechtung vermeiden

Ein Forderungsausfall durch die Insolvenz eines Kunden ist schmerzhaft. Noch schwerer kann es allerdings Unternehmer treffen, die mit einer Insolvenzanfechtung konfrontiert sind. Dann nämlich, wenn ein Insolvenzverwalter erhaltene Zahlungen aus Geschäften zurückfordert, die bis zu zehn Jahre zurückliegen können. Über allem steht dabei die Frage: Wusste der Gläubiger, dass sein Schuldner in finanziellen Schwierigkeiten steckt? Ein beratender Rechtsanwalt sowie ein ­Insolvenzverwalter der Schulze & Braun Rechtsanwaltsgesellschaft berichten im Seminar „Risiko Insolvenz­anfechtung“ in der Creditreform ­Akademie aus der Praxis und geben Tipps zu Anfechtungsgefahren, Präventionsstrategien und zum richtigen Umgang mit Insolvenz­verwaltern. Die nächsten Termine, Infos und Anmeldung unter:
creditreform.de/mitgliedschaft/creditreform-akademie

Factoring boomt

Mehr als 27.250 deutsche Unternehmen, und damit so viele wie nie zuvor, nutzten im vergangenen Jahr die Möglichkeit, ihre Liquidität zu verbessern und kurzfristige Forderungen an Factoringinstitute zu verkaufen. Diese Zahlen veröffentlichte der Deutsche Factoring-Verband in seinem jährlichen Branchenbericht. Vor allem der Mittelstand lagerte demnach sein Forderungsmanagement aus. Mit 91 Prozent bedienten die Mitglieder des Factoring-Verbands in der Mehrzahl Unternehmen bis zehn Millionen Euro Factoringumsatz. Einer der bundesweit führenden Anbieter ist Crefo Factoring: mit jährlich mehr als einer Million Forderungsankäufen von Unternehmen aus Handel, Gewerbe und Dienstleistungen sowie deren Weitergabe an rund 500.000 Debitoren.


Quelle: Creditreform Magazin
Text: Christian Raschke

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